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28.09.2025

  • 28. Sept. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Guten Morgen,


diese Woche war gefüllt mit vielen internen Terminen mit der Stadtspitze, der Verbandsgemeindeverwaltung, Dienstleistern usw. Darüber hinaus begannen die Vorbereitungen für die nächste Ratssitzung am 9. Oktober. Das möchte ich heute einmal zum Anlass nehmen, um den doch recht umfangreichen Ablauf vom Beginn bis zum Abschluss der hiermit verbundenen Aktivitäten zu beschreiben. Beim monatlichen Treffen aller Beigeordneten mit mir besprechen wir die Tagesordnungspunkte, welche aus unserer Sicht behandelt werden sollten. Diese senden wir dann zur Prüfung zur Verbandsgemeindeverwaltung - dort gibt es inzwischen einen speziell dafür eingerichteten Sitzungsdienst. Nach entsprechender Prüfung und gegebenenfalls Korrektur wird die Tagesordnung den Ratsmitgliedern zur Verfügung gestellt und im Ratsinformationssystem RIS veröffentlicht (ich hatte dieses System bereits einmal vorgestellt, der Link ist auf der Bü-Ba-Blog Website im Reiter "Links" zu finden). Durch die folgende Ausgabe des Mitteilungsblattes landet die Tagesordnung dann auch gedruckt in jedem Haushalt. Informationen, Dokumente und sogenannte Beschlussvorlagen werden im nächsten Schritt - in der Regel am Freitag vor der Ratssitzung - ebenfalls in dieses System hochgeladen und können von jedem, sofern es sich um einen öffentlichen Tagesordnungspunkt handelt, eingesehen werden. Die Fraktionen beraten sich daraufhin in ihren Sitzungen in den Tagen vor der Ratssitzung zu diesen Punkten. Die Ratssitzung selbst findet dann, sofern nicht anderes bestimmt, am zweiten Donnerstag des Monats im Rathaussaal statt - jede:r interessierte Bürger:in ist hierzu herzlich eingeladen! Im Anschluss der Sitzung erstellt der Protokollant, ein Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung, den Entwurf der Niederschrift, welchen wir in der Stadtspitze prüfen und, wo erforderlich, kommentieren oder ändern. Daraufhin wird die Niederschrift den Ratsmitgliedern und der Öffentlichkeit über RIS bereitgestellt und eine Zusammenfassung im Mitteilungsblatt veröffentlicht. Oftmals in der gleichen Woche, in der wir die Tagesordnung für die folgende Sitzung festlegen - und so beginnt der Prozess wieder von Neuem…


Gerne möchte ich in diesen Tagen auch eine eher wenig politische Betrachtung teilen: Es ist Herbst und somit die Zeit der Weinlese. Ich verbinde das auch mit Kindheitserinnerungen, der Betriebsamkeit in den Weinbergen, dem Geruch nach Zwiebelkuchen und Federweißer, dem Geräusch der laufenden Weinkelter in den Kellern. Aber es ist nicht nur wegen dieser Nostalgie, dass ich hier einmal die Bedeutung und die Wertschätzung für unsere Winzer:innen zum Ausdruck bringen möchte. Um ein Weingut in der heutigen Zeit in den Steillagen des Mittelrheins wie den Weinlagen von Bacharach und Steeg zu betreiben, bedarf es sehr viel Motivation, Mut, Fachkenntnis, Ideenreichtum, Energie und harter Arbeit! Ich möchte die Herausforderungen und schwierigen Rahmenbedingungen gar nicht alle hier nennen, diese sind recht offensichtlich. Dennoch befinden wir uns in Bacharach in der glücklichen Situation, weiterhin eine ganze Reihe von hervorragenden Weingütern zu haben - alteingesessene und neue, große und kleine, viele mit gelungener Übergabe in die nächste Generation. Das ist nicht selbstverständlich und vor allem ein ganz wichtiger Standortfaktor für Bacharach: Wein ist ein Kulturgut und Weinberge sind eine Kulturlandschaft - stellen Sie sich bitte einmal Bacharach und Steeg ohne Weinberge vor und die Gastronomie ohne Weine aus eigenen Lagen! Und darüber hinaus bedenken Sie den wirtschaftlichen Beitrag dieser Betriebe sowie die direkten und indirekten Beschäftigungseffekte und den verbundenen Tourismusfaktor. Und letztlich die Möglichkeit, Wein aus der eigenen Heimat zu trinken. Daher möchte ich den Weingütern hiermit meinen Respekt zollen und alle dazu auffordern, diese durch den Kauf und (verantwortungsvollen) Genuss ihrer Weine zu unterstützen. Man kann die Steillage vielleicht nicht unbedingt herausschmecken (wenn man kein absoluter Fachmann ist), aber man kann sie ganz bestimmt mit einem besonderen Gefühl genießen - und das sollte den einen oder anderen Euro mehr im Vergleich zu quasi-industriell hergestelltem Wein wert sein.


Und hier noch ein Veranstaltungstip: Das BUGA-Mobil kommt zu Besuch nach Bacharach, am Mittwoch 1. Oktober von 16.30 Uhr bis 19 Uhr in den Rheinanlagen, mit Informationen, Gesprächsmöglichkeiten und vielem mehr - schauen Sie einfach mal vorbei: www.buga29.de


Ich wünsche allen einen schönen Sonntag!

Dieter Kemmer


Foto: Privat
Foto: Privat





 
 

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