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01.02.2026

  • 1. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Guten Morgen,


zum Winterdienst, welches das Thema meines Beitrags am letzten Sonntag war, habe ich mich diese Woche mit unseren vier Ortsvorsteher:innen getroffen. Die Diskussion hat mir wieder verdeutlicht, wie umfangreich die Infrastruktur ist, die wir seitens der Stadt Bacharach betreuen. Bei rund 1800 Einwohner:innen verfügen wir über:


  • Ein Rathaus

  • Zwei Mehrzweckhallen

  • Vier Dorfgemeinschaftshäuser

  • Fünf Kinderspielplätze

  • Fünf Friedhöfe


Die Ursachen sind nachvollziehbar und liegen in der eigenen Entwicklung und Lage jedes Stadtteils und der späteren Zusammenlegung zur Stadt Bacharach. In einer kompakten, gewachsenen Gemeinde der gleichen Größe hätten wir wahrscheinlich genau jeweils eine Liegenschaft bzw. Immobilie für jeden Zweck. Somit befinden wir uns einerseits in der angenehmen Situation, in jedem Stadtteil wichtige Standorte für die Gemeinschaft zu besitzen und zu betreiben. Andererseits sehen wir uns jedoch auch mit der Herausforderung konfrontiert, all diese Standorte zu unterhalten und zu pflegen.

Gerade haben wir am Beispiel der Organisation des Winterdienstes wieder erkennen können, wie schwierig es ist, diesen Verpflichtungen nachzukommen. Denn dafür benötigt es die entsprechende personelle und materielle Ausstattung - und wer meinen Blog oder andere Informationsquellen regelmäßig liest, weiß dass wir in der Stadt Bacharach praktisch keinen Spielraum aufgrund der finanziellen Beschränkungen durch die Aufsichtsbehörden haben. Es ist offensichtlich, dass wir also so kostenbewusst wie möglich die nötigen Arbeiten und Investitionen organisieren und beauftragen.

Der ausschlaggebende Faktor dafür, dass diese Standorte und die damit verbundenen Aktivitäten der Gemeinschaft aber weiterhin bestehen können, liegt in den vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen vor Ort, in den Stadtteilen: Sie führen Pflegearbeiten und Reparaturen vor Ort ohne Entgelt aus, organisieren Aktivitäten für die Gemeinschaft, suchen (und finden) alternative Geldquellen usw. Hierfür möchte ich allen Beteiligten daher an dieser Stelle meinen herzlichen Dank aussprechen und auch um ihr zukünftiges Engagement bitten!


Ich wünschen allen einen schönen Sonntag!

Dieter Kemmer



Mit den Ortsvorstehern im Rathaus: Norbert Wagner, Monika Kober, Dietmar Zahn, Jürgen Stollwerk (v.l.n.r.) Foto: Privat
Mit den Ortsvorstehern im Rathaus: Norbert Wagner, Monika Kober, Dietmar Zahn, Jürgen Stollwerk (v.l.n.r.) Foto: Privat


 
 

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